Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

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mannschaftskämpfe Bezirksklasse KSF 5 - Ettlingen 2 : 1,5 - 6,5 - vom 08.03.2010 11:07 Thomas Batton
Der Erste gegen den Letzten, noch 3 Spiele bis zur Bereichsliga. Ein wenig durch Absagen geschwächt, mussten wir uns von der dritten wieder Uwe Weber ausleihen, und das zweite Loch fixte ganz überraschend der badische Fussballverband, der kurzerhand alle Spiele für Sonntag absagte, wodurch Raphael Weber wider Erwarten antreten konnte. Der DWZ-Abstand war mit ca. 230 im vermuteten Bereich - und trotzdem kam nicht so schnell das Gefühl eines einfachen Sieges auf. Nach einer Stunde, von vorn: OK, Axels Gegner hat nahezu kompensationslos eine Figur für 2 Bauern weggehauen, das wurde auch nicht mehr besser. Aber schon Daniel an 2 hatte zu kämpfen. An 3 wiederum war Raphael bombastisch aus der Eröffnung gekommen, der Gegner hatt den unterentwickelten Falschfarbenläufer und war fast unbeweglich. An 4 meine Wenigkeit, mit einer Reminiszenz an alte Zeiten schenkte ich dem Gegner grad im ersten Zug einen Bauern, den er dann auch 30 Züge lang mehr hatte. (sauber Remisbreite, Herr Schlippe, laut Fritz!). Wolfe an 5 spielte seine alten Themen und das sah gut aus, aber noch nix direktes. Holger an 6 hatte früh ein Figürlein abgeholt, dafür lief der König durch die Mitte. Volker an 7 verpasste vor lauter Springerzügen seine Entwicklung und bekam Probleme, Uwe an 8 sah gegen den amtierenden badischen U12-Meister vorerst mal solide aus.

Im Verlauf der Zeit passierte dann folgendes: nach 3:05 gab Raphaels Gegner auf, eine Tante drohte mit Einzug. Nach 3:20 kapitulierte mein Gegner, dem nach langer Verteidigung ein Springer abhanden gekommen war mit kurz drauf folgender Pest/Cholera-Wahl zwischen Tante futsch und Matt: Entscheidung für letzteres. Nach 3:40 hatte auch Axel seinen Gegner zur Aufgabe bewegt, kurz danach erhöhte Uwe auf die wichtigen 4 Punkte. Leider kam direkt danach die einzige Null des Tages, Wolfe hatte in Zeitnot einen Aussetzer, statt cool dem Gegner eine Figur abzuklemmen, drohte er einen Damentausch an mit dem fatalen Nebeneffekt, dass das schlicht Hilfsmatt in 2 war. Dann erhöhte Daniel, der zwischenzeitlich durchaus mal vom Fritz auf der Verliererstrasse gesehen wurde, ein paar Minuten später auf 5:1, noch ein paar Minuten später Holger auf 6:1. Volker war zwischenzeitlich aus gefühlten -3 wieder entwischt und steuerte ein gewinnträchtiges Endspiel L+3 verbundene Bauern (f,g,h) gegen S + a,g-Bauer an; Nach etwa weiteren 20 Minuten fand er den Gewinnweg nicht mehr und es gab hier das einzige Remis des Tages.

Fazit: noch ist alles OK, nächste Runde Blankenloch, wenn wir da die Leute zusammenhaben, sollte es das dann gewesen sein. Leider spielte Karlsbad nicht 4-4 gegen Slavija, sondern gewann mit 5,5 auch recht hoch, so dass wir uns nach wie vor keinen Verlust erlauben können.
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