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Schachklub 1926 Ettlingen e.V.

Berichte

08.10. BJEM-KA - 09.10. Kirnbacher Jugendopen - 14.10. Monatsblitzturnier - 28.10. offene Vereinsmeisterschaft

Ende Ende
04.07.2011 10:29 Team-Schnellschach KategorietrennerFreilandschachturnier Jöhlingen Timo Fucik
Trotz des sensationell guten Abschneidens im letzten Jahr (1. + 3. Platz) fanden sich dieses mal mit Klaus und mir gerade einmal zwei teilnahmewillige Ettlinger. Also schlossen wir uns kurzerhand mit Markus Krieger (SK Untergrombach) und Stefan Schork zu einem Team zusammen, wobei Letzterer darauf bestand, dieses dann auch nach ihm zu benennen smilie
Mit einem DWZ-Schnitt von exakt 2040 rechneten wir uns durchaus Chancen aus, hinter den KSF einen guten Platz zu belegen, doch es gab im großen Feld einige mindestens gleichwertige Mannschaften.

1. Schork - Rheinstetten (Schnitt knapp unter 1800)
wenig Probleme hatten wir mit der neu formierten Rheinstettener Mannschaft. Stefan schlug Wolfgang Henn sehr schnell, Markus bald darauf Michael Maurer. Ich hatte mir gegen Bernd Anderer positionelle Vorteile im Endspiel erarbeitet, nach einigen Ungenauigkeiten und knapper werdender Zeit willigte ich aber in eine Zugwiederholung ein, Klaus gewann dann gegen Andreas Schindele in wohl etwa ausgeglichener Stellung auf Zeit. 3,5-0,5

2. Schork - Goldfinger (nicht ganz 2000)
Mit dem Team Goldfinger wartete schon in Runde 2 ein sehr ernstzunehmender Gegner auf uns, doch wir erledigten die Aufgabe überraschend glatt mit größtenteils knappen Endspielsiegen. 4-0


3. Schork - Mühlacker (2015)
In absoluter Topbesetzung angetreten, wartete mit Mühlacker hier ein dicker Brocken. Ich konnte mit schwarz im c3-Sizilianer die Stellung ausgeglichen halten und ins Läufer-Springer-Endspiel überführen, wo mir Robert Kaminski dann Remis bot. Trotz minimalem Vorteil nahm ich nach Ansicht der anderen Bretter an und wie erwartet brachte uns Klaus gegen Peter Julisch kurz darauf in Führung. Die anderen beiden hatten ausgeglichene Stellungen, Stefan gegen Pavel Rosenblum die klar bessere Zeit, Markus gegen Jürgen Morlock die klar schlechtere. Und die Vorteile auf der Uhr gaben dann auch jeweils den Ausschlag. 2,5:1,5

4. Schork - Waldbronn (1942) Freilandschach
Mit KSF, Birkenfeld und uns gab es nun bereits nur noch 3 Teams mit der maximalen Mannschaftspunkt-Ausbeute, wir bekamen Waldbronn zugelost und zwar draussen. Schon nach etwa 20 Zügen verlor mein Gegenüber (Dr. Rückleben, bereits im Pokal diese Saison mein Gegner) die Übersicht und ließ sich die Dame am Königsflügel fangen. Mit der Führung im Rücken konnten Markus (gegen Prautzsch) und Klaus (gegen Kapfer) ihre ausgeglichenen Endspielstellungen bequem weiterspielen, nur bei Stefan (gegen Zimmer) brannte der Baum. Markus nahm bald darauf Remis an und da Klaus mit Läuferpaar gegen Läufer/Springer bei symmetrischen Bauern unverlierbar stand, wunderte uns das Remisgebot an Brett 2. Unser Namensgeber überlegte zwar noch eine Weile, konnte das Angebot dann aber nicht ablehnen und auch an 1 war kurz darauf Schluss, wieder knapp duchgesetzt. 2,5:1,5

5. Schork - KSF I (2197)
Leider kann ich zum Showdown der einzig verbliebenen Verlustpunktfreien gar nicht viel sagen, da ich bis zur letzten Sekunde damit beschäftigt war, mein komatöses Minusbauern-Endspiel gegen Stefan Haas äußerst glücklich Remis zu halten. Stefan hatte da schon gegen Volker Duschek verloren, Klaus gegen Clemens Werner ebenfalls remisiert. Markus kämpfte lange auf verlorenem Posten, hatte im Doppelturmendspiel mit 2 Bauern weniger gegen Thomas Schlager aber keine Chance. 1:3

6. Schork - Birkenfeld (2037)
Ebenfalls mit den besten 4 angereist, sahen wir in Birkenfeld (mit Bebenhausen und KSF II) die stärkste Konkurrenz um Platz 2. Gegen Rüdiger Braun konnte ich unter hohem Zeitverbrauch dem frühen Druck standhalten und dann mithilfe des Läuferpaars besser ins Spiel kommen, einen Bauern gewinnen und ins Läuferendspiel überführen, wo ein weiterer dazukam. Der Rest war auch mit wenig Zeit kein Problem. Klaus konnte Joachim Braun bezwingen und Markus verlor gegen Merten Hubel, Stefan musste also gegen Tomislav Bodrozic unbedingt etwas Zählbares verbuchen. Nachdem er zwischenzeitlich schon 2 Bauern weniger hatte, konnte er irgendwie eine Figur erbeuten und sah sich kurz vor Schluss mit Turm, Läufer und Bauern auf h6 und b7 einem Bauernsturm (c4, b5, a2, h3, g3) mit aktivem König und Turm gegenüber. Er schaffte es in letzter Sekunde, den Angriff am Damenflügel unter Rückopfer zu beenden und konnte gerade noch rechtzeitig mit dem König zu den Bauern h und g gelangen, Remis. 2,5:1,5

7. Schork - KSF II (2053)
Die KSF-Reserve hatte in der Runde zuvor ein 2-2 gegen Bebenhausen erzielt und wir waren mit 10-2 Punkten erstmals alleiniger Zweiter. In diesem Spiel nahmen wir den einzigen Aufstellungswechsel des Turniers vor und der zahlte sich aus. Markus wechselte an Brett 4 und bezwang Paul Zimmermann mehr oder weniger souverän, ich konnte Alaa El-din Khalil bereits in der Eröffnung überspielen, sodass er schon eine Figur opferte, um noch zur Rochade zu kommen. Weil ich selbige noch nicht getan hatte, opferte er auf f3 noch eine Qualität hinterher, um mit Dh4+ gefolgt von Bauerngewinnen im Zentrum im Trüben zu fischen. Stefan landete gegen Veaceslav Cofman genauso in einem Remisendspiel wie Klaus gegen Andreas Vinke und nachdem beide Punkteteilungen vereinbart waren, bot auch ich zur Sicherung des Mannschaftserfolges Remis. Der Angriff war inzwischen zwar verflogen und die Damen getauscht, ich hatte einen Turm für 3 Bauern und meine Figuren waren endlich dabei, ins Spiel zu kommen, aber bei unter 2 Minuten weiß man ja nie. Er nahm an, wieder 2 Punkte. 2,5:1,5

8. Schork - Bebenhausen (ca. 2140)
Die letzte Mannschaft, die sich in Reichweite befand, waren die sehr starken Bebenhausener mit dem im Fußballschach gewohnten Brett 1, einem mir unbekannten Spieler an 2, Gastspieler Moritz Kracke (2053, vom Unischach bekannt) und Xu Xianliang (2073, wechselt jetzt zu Porz). Der junge Schlussmann (*1997) beschäftigte mich zu Beginn in der auch von Marcus und Roland gespielten c3-Sizilianer-Variante gehörig, ich konnte mich unter großem Zeitverbrauch aber in ein ausgeglichenes, Damenloses Mittelspiel retten, wo mir dann aber mit einem Opfer auf c3 der Gaul durchging (Sxc3 bxc3 Lxc3 mit Doppelangriff auf die Türme a1 und e1). Das wäre vielleicht sogar noch gegangen, wenn ich seinen verbleibenden Turm danach getauscht hätte, so aber waren die 3 Figuren einfach zu stark und hauten mir nach Belieben den luftigen Königsflügel zusammen. Stefan hatte uns aber kurz zuvor schon in Führung gebracht und Markus hatte im Turmendspiel mit je 3 Bauern etwa 5 gegen 2 Minuten. Leider tauschte er den letzten nichtsymmetrischen auch noch und dann war einfach nichts mehr drin. Es hing also alles am bis dahin ungeschlagenen Topform-Klaus. Aber wie man auch bei mir gesehen hat, irgendwann ist immer das erste Mal: Die Materialverteilung war auch ähnlich wie bei mir: er hatte Turm und 2 Bauern gegen 2 Springer, allerdings hier mit Damen auf dem Brett. Klaus suchte nach Möglichkeiten, das matt zu verhindern, fand keine und verlor dabei Zeit. Sein Gegner sah das alles erst gar nicht, spielte dafür aber schneller und so triumphierten der Gast aus dem Schwäbischen leider nach Zeitnotschlacht. 1,5:2,5

9. Schork - Neureut (1993)
Vor der Schlussrunde sah es wie folgt aus: KSF I durch, Bebenhausen reichte ein 2-2 gegen Mühlacker zu Platz 2, wir mussten gewinnen, um nicht von KSF II (ein Punkt Rückstand, jetzt gegen Birkenfeld) und 3 Mannschaften mit 2 Punkten Rückstand (darunter auch Birkenfeld) geschluckt zu werden. Ich konnte gegen Christian Feger früh einen Zentrumsbauern gewinnen und ließ mit sorgfältigem Spiel danach nichts mehr anbrennen, im am Ende forcierten Bauernendspiel wärens dann 3 gewesen. So konnte ich also die Lage bei den Konkurrenz checken: Bebenhausen führte ebenfalls bereits 1-0 und der Sieg war absehbar. Die KSF waren aber klar auf der Verliererstrasse, uns reichte also ein 2-2. Das Problem war nur, dass Stefan gegen Andreas Feger im Endspiel eine glatte Figur weniger hatte und die anderen beiden auch kaum einen Vorteil zu verzeichnen hatten. Im Dame-Turm-Endspiel kam Klaus gegen Daniel Prill dann allerdings ins Rollen, konnte ein paar schwache Bauern am Königsflügel abgrasen und hatte zudem die Möglichkeit Dauerschach zu geben. Mittlerweile war an Brett 2 unglaublicherweise nur der falsche Randbauer zum Läufer übriggeblieben - Remis, ebenso bei Markus gegen Zdenko Barbaric vereinbart. Platz 3 war also sicher und Klaus konnte befreit fürs persönliche Punktekonto spielen, was er erfolgreich tat und damit zum Topscorer wurde. 3:1

Endergebnis
1. KSF I 18:0
2. Bebenhausen 15:3
3. Schork 14:4
4. Birkenfeld 12:6
5. KSF II 11:7
die Verlustpunkte dieser 5 kommen bis auf das Unentschieden von Bebenhausen gegen KSF II alle grade von den Mannschaften vornedran.

Einzelbilanz
Klaus 6,5 5/3/1
Stefan 6,0 4/4/1
Markus 4,5 3/3/3
Timo 6,0 4/4/1
krasse Remisquote von fast 40%

Das Turnier war wie immer ein voller Erfolg: Turnierleitung problemlos, keinerlei Streitfälle, tolles Ambiente und auch die Bewirtung war klasse. Deshalb kommt hier wohl auch stets die gesamte Bezirksprominenz so geschlossen zusammen wie sonst nirgendwo. Leider gings nur einmal an die großen Bretter und da war meine Partie auch noch sehr schnell beendet, keiner von uns musste dort zocken. Aber bei so vielen Teilnehmern ist mehr eben nicht drin und wenn man bedenkt, dass ich letztes Jahr draussen 0,5/2 hatte und drinnen ungeschlagen 6/7, war es vielleicht auch besser so.

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